KOCHKLEIDUNG GIBT ES MODISCH UND DER FIRMA ANGEMESSEN

Die heutige Kochkleidung ist modisch und äußerst bequem.Sowohl die Kochjacken, Hosen
wie auch die Mützen und Schürzen haben eine richtige Metamorphose durchgemacht.
Wer noch ein Ankauf plant, sollte sich zuerst vielleicht mal die neuen Trends anschauen.

KOCHJACKE
Die Kochjacke ist das wichtigste und auffälligste Kleidungsstück eines Koches. Über alles
sollte sie den Koch während der Arbeit schützen. Gleichzeitig sollte die Kochjacke eine
hygienische Arbeitsweise garantieren. Logisch dass der Koch viel Wert auf diese Stücke legt.
Früher wurde für die Kochjacke 100% Baumwolle verwendet. Der Nachteil ist, dass Baumwolle
einlauft und sich ziemlich schnell abnutzt. Heute wird einen dünneren Stoff verwendet, oft zusammengestellt aus 35% Baumwolle und 65% Polyester. Dieser zusammengestellte Stoff ist geschmeidig, dauerhaft und leicht zu bügeln. Polyester hat den Nachteil, dass es schmilzt, aber
dank der Baumwolle ist das ausgeschlossen. Trotzdem empfiehlt es sich unter der Kochjacke
immer ein T-Shirt anzuziehen.
Für die eine Kochjacke zahlt man mehr als für die andere. Preis und Qualität werden zum Teil vom
Stoff bestimmt, sind aber auch von Einzelheiten abhängig: Ist die Jacke mit einer Paspelierung verarbeitet, ist sie mit einer Schreibstifttasche und/oder Brusttasche ausgestattet, welcher
Verschluss ist versehen? Eine Kochjacke mit Druckknöpfe ist etwas teurer, aber sicherer weil man
die Jacke schneller ausziehen kann. Der Nachteil ist dann wieder, dass man die Kochjacke nicht
immer industriell waschen darf, denn eine Jacke mit Druckknöpfe darf nicht durch die Walze.
Das Pressen sollte in einem Hotbox geschehen.
Kochjacken waren früher oversized und für die Damen gab es kein eigener Schnitt. Heutzutage
gibt es aber auch taillierte Kochjacken, besonders für Frauen. Sie sind sowohl mit kurzem als langem Ärmel erhältlich. Auffällig ist der Doppelbesatz an der Vorderseite, so hat der Koch eine extra
Schutzlage auf der Brust.
Klassisch oder traditionell (Weiß oder Schwarz) sind noch immer beliebt, aber auch Grautöne sind gefragt. Es kommen ständig moderne Formen und Farben auf dem Markt. In der Regel hängt der Stil
mit der Art Küche zusammen.
 
KOCHHOSE
Man verwendet dieselbe Materialien wie bei den Kochjacken. Auffällig ist aber, dass es noch ziemlich viele Hosen aus 100% Baumwolle gibt. Daneben verwendet man auch dieselbe Polyestermischung.
Auch für die Damen hat man eine spezifische Hose. Diese unterscheidet sich von den Männerhosen
in Hüftehöhe. So wie auf dem regulären Markt gibt es Hosen mit Falten in Taillehöhe, oft beliebt bei Männern mit einem Bäuchlein, und gerade trendy Hosen.
Früher gab es nur die traditionelle karierte Kochhose. Schnell wurde aber die Jeans beliebter, eine
Hose mit ähnlicher Form, Schnitt und Ausführung. Jetzt folgen die Prints und Farben der Hosen den Kochjacken.
 
SCHÜRZE UND MÜTZE 
Oft hat der Koch eine Schürze oder einen Schurz als zweite Schutzlage an. Viel Abwechslung in
Stoff und Modell gibt es nicht, die Wahl an Prints und Farben scheint aber endlos. Auch hier gibt es
für jedes Spezialgebiet eine eigene Schürze oder einen eigenen Schurz. Meistens verwendet man ein Mischgewebe von Polyester und Baumwolle.
Für die Kochmütze gibt es eine reichhaltige Auswahl an Farben und Formen. Auch die Frauen haben
viele Alternativen.
 
SICHERHEIT UND HYGIENE
Sicherheit in der Küche reicht über das Vorhandensein eines Feuerlöschers oder die richtig eingestellte Apparatur. Genauso wichtig ist das Outfit des Küchenpersonals.
Feuerhemmend: Bis vor kurzem gab es Kochjacken die mit einem feuerhemmenden Mittel behandelt wurden. Diese Idee wurde aber, sowie das Spray, gestrichen.
Ärmel: Dürfen nicht länger als die Armen sein und nicht hängen.
Schal: Der Schal ist kein Schmuck, sondern hat eine sehr hygienische Funktion. Er fängt perfekt den Schweiß.
Schuhe: Stöckelabsätze sind komplett unangemessen. Schuhe sollten bequem sein und schützend für die Füße.
Kochmütze: Ist nicht verpflichtet, also ein weiterer Grund zum Anbieten einer großen Auswahl an poppigen Mützen, so dass der Koch sich schneller für eine Kopfbedeckung entscheiden wird.
 
TRENDS
Der Koch und seine Mitarbeiter werden sich mehr und mehr des eigenen Looks bewusst.
Vielleicht weil sie häufiger in einer offenen Küche arbeiten? Oder vielleicht weil in letzter Zeit sich der Mann im Allgemeinen mehr mit dem Äußeren beschäftigt? Möglicherweise wird er von dem jungen Fernsehkoch mit starkem Image beeinflusst.
Der heutige junge Koch hat kein Bäuchlein und ist trendy. Er mag das traditionelle Weiß nicht mehr, im Gegenteil er möchte mehr Farbe in der Küche. Der Sektor wird auch von den Trends in anderen Sektoren beeinflusst, sowie Mode, Lifestyle und Innenarchitektur. Naturtöne wie Sand und Braun werden immer beliebter. Auch die barokken Prints aus der Interieurwelt werden in der Kochkleidung verwendet.
Zum Teil dank dem zusätzlichen Interesse an bestimmten Trends innerhalb des Sektors, hat man auch neue spezifische Kleidung auf dem Markt gebracht. So wird zum Beispiel der Patissier eine eigene Kleidungslinie bestellen können, so dass er sich vom Chefkoch sichtbar unterscheidet
Auch im Bereich der Kopfbedeckung gibt es ein reichhaltiges Angebot. Kappen und Bandanas sind bei den jungen Leuten sehr gefragt.
 
PERSONIFIKATION
Ein Restaurant ist oft um die Küche bekannt. Aber immer mehr schenkt man dem Totalkonzept Aufmerksamkeit. Am liebsten sollte das Interieur auffällig sein, anders, stilvoll, typisch, anregend, …
Alles sollte zusammengehören. Logischerweise widmet man der Kleidung des Personals genausoviel Aufmerksamkeit.
Dadurch, dass der Koch eine größere Rolle im PR-Geschehen des Restaurants spielt, macht aus Ihm ein ausgezeichnetes Aushängeschild. Er sollte sich also in passender Kleidung vorstellen. Auf Wunsch könnte man nicht nur das Logogramm in der Kleidung einarbeiten, aber auch einzigartige, nach eigener Ansicht entworfene Modelle bestellen, ganz in der Farbe und nach einheitlichem Erscheinungsbild der Firma.

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